JOHANNA'S TIERKOMMUNIKATION

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Tierkommunikation trifft Katzenverhalten - Zu Gast im Podcast \"Katzencafé\"

Ich war zu Gast im Podcast "Katzencafé" von Katzentrainerin Jennifer Hufgard.

Hör gerne hier die Podcastfolge "Gastgespräch: Was würde dir deine Katze sagen, wenn sie könnte? Tierkommunikation trifft Katzenverhalten."

Oder lies das Interview leicht gekürzt hier nach. Und wenn du Katzenmenschen kennst, für die das Thema auch spannend wäre, mach sie gerne darauf aufmerksam.

Inhalt

🐱 Jennifer: Hi und herzlich willkommen, von und mit mir, Jennifer, alias Fräulein Tierlieb, zu deinem Podcast rund um das Thema Katze. Ich gebe dir spannende Einblicke in meinen Alltag als Katzentrainerin und helfe dir dabei, deine Katze noch besser zu verstehen.

Hey! Heute erwartet dich eine ganz besondere Folge und zwar habe ich jemanden bei mir zu Gast. Ich war tatsächlich selber mal zu Gast im Radio, dazu gibt es eine Sonderfolge. Ansonsten habe ich aber bisher noch keine Sonderfolgen gehabt und ich wollte die gerne mal mehr in den Fokus nehmen, weil ich sowas immer sehr spannend finde, auch mal von außen Einblicke zu bekommen.

Und die liebe Johanna ist heute bei mir zu Gast. Ich freue mich sehr, dass du da bist. Wir haben uns kennengelernt in einem Marketingkurs, ich glaube vor zwei oder drei Jahren. Und Johanna ist Tierkommunikatorin und Hundetrainerin, also ganz, ganz spannend für mich. Ich hoffe, du nimmst dir hier heute auch einiges mit, was man vielleicht auch aus der Welt der Hunde für sich mitnehmen kann, was Tierkommunikation überhaupt ist, wozu das gut ist, für wen das auch geeignet ist und wie das überhaupt funktioniert.

Denn ich bin selber, ich weiß nicht, ob du das weißt, ausgebildete Tierkommunikatorin. Das ist aber schon Jahre her und man muss das schon so ein bisschen üben und beibehalten, sonst verlernt man das so ein bisschen, finde ich. Zumindest fällt es mir immer sehr, sehr schwer, mich da energetisch drauf zu konzentrieren und das ist schon ein bisschen abgespaced. Also ich bin so ein bisschen immer hin und her gerissen zwischen: Ah, funktioniert das jetzt wirklich? Mache ich hier alles richtig? Aber am Ende, und das werden wir uns nachher noch mal genauer anschauen, es passt einfach immer wie die Faust aufs Auge. Also ich bin jedes Mal immer wieder total geflasht von diesem Thema.

Deswegen, liebe Johanna, ich freue mich total, dass du heute da bist. Erzähl doch gerne einmal, wer du bist und was grob Tierkommunikation für dich ist.

Was ist Tierkommunikation und was bedeutet sie für mich?

🐘 Johanna: Herzlichen Dank für die Einladung in deinen Podcast, liebe Jenni. Ich freue mich sehr, dass ich heute hier sein darf und meine Arbeit als Tierkommunikatorin vorstellen darf.

Ich bin Johanna Fleischmann von Johanna's Tierkommunikation und begleite seit 2023 Menschen und ihre Tiere dabei, ein tieferes Verständnis zueinander zu bekommen und den Alltag leichter zu gestalten.

Für mich bedeutet Tierkommunikation ein Austausch auf Augenhöhe, um sich besser zu verstehen, damit wir die Bedürfnisse unserer Tiere besser verstehen, dass wir die Sichtweisen unserer Tiere kennenlernen und ihre Meinung auch bei unseren alltäglichen Entscheidungen mit berücksichtigen und einbeziehen können.

Tierkommunikatorin Johanna Fleischmann mit ihrem Hund. Ansicht der Gesichter.

Die Verbindung zwischen Mensch und Tier vertiefen – Tierkommunikatorin Johanna Fleischmann über Tierkommunikation und das wachsende Verständnis für die Bedürfnisse des eigenen Tieres.

🐱 Jennifer: So, so gerne, liebe Johanna. Wenn wir jetzt von Tierkommunikation sprechen: Viele können damit was anfangen, viele sind total anti. Ich habe das Gefühl, es gibt immer so zwei Lager: ein absoluter Quatsch und ein ja, irgendwie schon, ne? Also oder 100 Prozent überzeugt. Aber so die Mitte ist ja meistens so, dass die gar nicht so richtig wissen: Was ist das eigentlich? Was kann ich damit machen? Wenn wir jetzt mal ganz grob erst mal darüber sprechen: Was ist das und wie könnte ich da einsteigen? Wie fühlt sich das an? Spreche ich da wirklich mit meinem Tier oder fühle ich eher?

Vielleicht kannst du da erst mal so ein, zwei Worte zu sagen, dass wir da den Einstieg finden und die Leute sich da so grob was drunter vorstellen können. Ist das überhaupt was, was für mich jetzt geeignet ist oder nicht?

🐘 Johanna: Tierkommunikation ist natürlich sowas. Wenn du noch nicht in Berührung damit warst, dann klingt das im ersten Moment vielleicht ein bisschen spooky, ein bisschen abgefahren. Irgendwie ein Mensch spricht telepathisch mit einem Tier. Das kann ich total nachvollziehen. Ich kenne ganz viele Menschen, denen geht es so. Und da sage ich einfach: Lass es mal ein bisschen sacken, guck einfach. Es gibt tolle Bücher dazu, es gibt auch immer wieder kostenfreie Angebote.

Ich habe auch eine 6-Schritte-Anleitung, wo du dein Tier bei Veränderungen selbst telepathisch begleiten kannst. Da geht es eher darum, dass du aktiv das machst. Da geht es noch nicht so sehr darum, deinem Tier selber zuzuhören. Nichtsdestotrotz kann es sein, wenn du deine Katze entsprechend telepathisch begleitest, dass du da auch schon Wahrnehmungen hast, die von deiner Katze kommen.

Und dann würde ich einfach sagen: Fühl mal in dich rein und wenn du merkst, ja, das könnte was für dich sein, dann probier es aus und ansonsten lass es erst mal sacken und so wirken. Manchmal braucht es erst so Auslöser, um sich dem zuzuwenden. Für manche ist das auch gar nichts. Auch das ist völlig in Ordnung so. Wir müssen nicht telepathisch mit unseren Tieren sprechen, um gute Tiereltern zu sein.

Es ist einfach ein weiterer und sehr wertvoller Weg, um mit unseren Tieren im Austausch zu sein, um einfach ihre Perspektiven intensiver einzubeziehen und uns nicht nur auf das zu verlassen, was wir im Verhalten sehen, sondern auch wirklich konkret nachzufragen und zu hören, was sie uns sagen möchten.

Aber wie genau funktioniert Tierkommunikation denn jetzt? Diese telepathische Verbindung funktioniert über unsere Hellsinne. Die Hellsinne sind das Pendant zu unseren normalen Sinnen, also Sehen, Hören, Schmecken, Fühlen, Riechen. Das gibt es einfach auch als Hellsinn, also Hellsehen, Hellfühlen, Hellriechen, Hellschmecken. Und hinzu kommt noch der sechste Sinn, das Hellwissen. Das ist quasi ein plötzliches Wissen, was wir dann einfach haben.

Und um sich das besser vorstellen zu können, würde ich jetzt einmal erläutern, wie ich quasi mit einem Tier in ein Tiergespräch gehe. Ich nehme mir einfach, wenn ich ein Tiergespräch führe, Zeit, setze mich hin, schließe meine Augen, atme ein paar Mal durch. Manchmal nutze ich eine kleine Meditation, um mich zu erden und gut bei mir anzukommen und dann spreche ich das Tier innerlich an.

Wie funktioniert Tierkommunikation?

🐱 Jennifer: Das heißt, wenn wir jetzt Tierkommunikation angucken in der Methodik, dann ist das jetzt was genau?

🐘 Johanna: Tierkommunikation ist der telepathische Austausch zwischen Mensch und Tier. Das ist eine Fähigkeit, die wir alle in uns tragen, die aber die wenigsten von uns bewusst nutzen. Erfahrungsgemäß sprechen wir alle telepathisch mit unseren Tieren sobald wir den Gedanken haben: Wir kommen jetzt nach Hause und wir freuen uns auf unsere Katze. Dann, wenn sie gerade empfänglich dafür ist, hat unsere Katze das längst mitbekommen. Also, das kann dann sowas sein, dass vielleicht die Katze schon am Fenster sitzt und wartet oder vor der Tür sitzt, wenn wir nach Hause kommen.

Auch unsere Tiere kommunizieren regelmäßig telepathisch mit uns. Das kann so eine Situation sein: Wir laufen irgendwie fünfmal durchs Haus und beim sechsten Mal denken wir: Ach, müsste ich nicht noch mal gucken, ob die Katze Wasser braucht? Und siehe da, der Wassernapf ist leer und wir füllen das Wasser auf.

Die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass unsere Katze uns das schon mehrfach telepathisch mitgeteilt hat und wir es dann erst quasi bemerkt haben und wir dachten, es wäre ein eigener Geistesblitz.

Tierkommunikation selbst erleben: Wie gelingt der Einstieg?

🐱 Jennifer: Und das finde ich, das hast du jetzt sehr schön formuliert, weil mir das tatsächlich auch sehr häufig begegnet, dieses. Also, es gibt unterschiedliche Tierkommunikatoren, die ich schon getroffen habe und manche sind dann eher dezent, so wie du, und sagen: Klar, wenn das für dich passt und wenn sich das gut anfühlt, probier es doch einfach mal aus. Man hat ja wirklich gar nichts zu verlieren. Im Gegenteil, da finde ich, kann man einfach nur bereichert werden.

Ich finde es aber total schön, das nicht als heiligen Gral zu verkaufen, sondern eher als so eine schöne ergänzende Methode, um das Leben noch mehr zu bereichern oder noch mehr Verständnis für das Tier zu bekommen. Das finde ich, hast du gerade sehr schön formuliert, da würde ich absolut mitgehen. Das ist etwas, gerade du jetzt als Zuhörer, wenn du für dich das Gefühl hast: Ich habe schon ganz viel gemacht und verhaltensmäßig bin ich da eigentlich ganz gut aufgestellt, aber irgendwie habe ich das Gefühl, mein Tier möchte mir da noch mal was mitgeben, da ist das da wirklich eine sehr, sehr schöne Möglichkeit, finde ich.

Ich muss ja auch sagen, ich habe das selber bei Johanna auch schon mal gemacht.

Johanna, vielleicht magst du da noch mal was zu sagen? Wenn jetzt jemand in sich reingefühlt hat und ich verlinke euch natürlich auch den Sechs-Schritte-Plan, den Johanna hier eben erwähnt hat. Also keine Sorge, ihr geht heute nicht leer aus. Ihr bekommt auch ein paar Geschenke mit dazu.

Johanna hat nämlich unter anderem noch, hat sie mir verraten, und da durfte ich dann auch selber vorher einmal mitmachen, beziehungsweise ich habe es jetzt schon zweimal gemacht, weil ich es so großartig fand. Da kannst du aber ja gleich noch mal selber was zu erzählen. Es gibt die Möglichkeit mitzumachen und da einmal für sich reinzuschnuppern. Das finde ich ganz großartig, dass man da nicht die Katze im Sack kauft. Und ich war da so beeindruckt von. Also jedes Mal wieder, auch wenn ich es schon ein paar Mal gemacht habe, sitze ich da und denke: Wow. Also, als ich das das erste Mal gemacht habe, Johanna kennt oder kannte meine Katzen halt gar nicht.

Ich habe ihr auch mit Absicht außer dem Namen und einem Foto des Tieres nichts dazu gesagt, weil mir ganz wichtig war: Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und gleichzeitig aber auch so ein Zahlen-Daten-Fakten-Typ. Und ich wollte wirklich wissen: So, jetzt erzähl mir mal, was Ayana und Nila dir so erzählen, ohne dass ich irgendeine bekannte Baustelle öffne. Und Johanna wusste wirklich gar nichts und hat dann da Sachen vom Stapel gehauen, wo ich hier wirklich mit offenem Mund saß und dachte: Wow. Also das passt zu 100 Prozent.

Und das war dann nicht so ein Larifari mit: Ja, deine Katze mag ihren Ball und möchte gerne noch mehr Leckerlis. Also, das kann ja mir jeder erzählen, sondern es war wirklich sehr konkret. Und Tatsache habe ich auch ein paar Sachen davon noch mit zum Tierarzt genommen, die sich dann auch bestätigt haben. Zum Beispiel die Zahnschmerzen. Und das war einfach so bereichernd und so spannend.

Ich hatte nämlich schon mal, das ist ewig her, da war ich noch nicht mal Katzentrainerin, hatte ich da schon mal Berührungspunkte mit und da hatte ich echt so eine Frau am Telefon. Die hat dann ihre Stimme verstellt und so getan, als würde sie in der Stimme der Katze sprechen, so eine ganz kindliche, bescheuerte Stimme und meine Katze würde ihren blauen Ball so vermissen. Also, erstens hatten wir gar keinen blauen Ball und Aggi fand den Ball, den sie hatte, auch nicht ansprechend. Da habe ich mich echt verarscht gefühlt, muss ich jetzt echt mal so sagen. Also das war ganz merkwürdig.

Also passt bitte da auch auf, an wen ihr da geratet. Lest euch vielleicht Bewertungen durch oder geht am besten einfach zu Johanna, weil da gibt es auch Menschen, die das so ein bisschen ausnutzen und da einfach nur Geld mitmachen wollen.

So, deswegen Johanna erzähl gerne mal. Ich war ja jetzt auch schon zweimal bei den Abenden bei dir, die ich so bereichernd finde. Wie genau läuft das ab, wenn man jetzt für sich das Gefühl hat: Oh Mensch, ich habe da mal reingespürt, ich würde das gerne mal ausprobieren. Wie genau können wir uns das vorstellen?

🐘 Johanna: Wenn du nach dieser kurzen Vorstellung von Tierkommunikation irgendwie das Gefühl hast, ja, das spricht mich an, das ist was, könnte ich mir für mich und meine Katze vorstellen, dann kann ich tatsächlich nur sagen: Tierkommunikation muss man ausprobieren. Also, weil einfach dieses Erleben notwendig ist, um zu sehen: Ja, das funktioniert wirklich. Dieser Austausch ist wirklich möglich.

Ich biete sporadisch kostenfreie Infoabende zur Tierkommunikation an, da führe ich auch immer ein kleines Tiergespräch selber, also mit allen Anwesenden, mit einem Tier, und es gibt dann auch Feedback darüber. Oder einfach zu sagen: Ich buche mir ein Tiergespräch, beispielsweise das Gastgespräch, weil das so das günstigste Einstiegsangebot ist, um das einmal zu erleben, Fragen an deine Katze zu stellen, die Antworten übersetzt zu bekommen von mir als Tierkommunikatorin, um zu sehen: Krass, da kommen Dinge zum Vorschein, die kann die Person gegenüber nicht wissen. Das bestätigt jetzt Dinge, die ich schon geahnt habe, und vielleicht verändert sich da aufgrund dessen auch einfach dann schon was, weil die Katze sich gehört und gesehen und verstanden fühlt von dir.

Also, wenn du es ausprobieren willst, brauchst du nur die Offenheit, deiner Katze wirklich zuhören zu wollen und das anzunehmen, was sie erzählt und im besten Fall das umzusetzen, sofern es im Rahmen des Möglichen ist.

Wie kann Tierkommunikation bei Katzenverhalten unterstützen?

🐱 Jennifer: Aber Verhaltensauffälligkeiten? Also ihr wisst, glaube ich, was ich meine, ne? Ich mag das immer nicht als Problem darstellen, weil es ist ja oft einfach ein Hilferuf des Tieres. Wenn Katzen streiten, Unsauberkeit, Kahllecken, nächtliches Miauzen, was es da alles gibt, Katzen beißen, tralala. Das sind ja im Prinzip einfach nur Hilferufe der Katze, weil sie nun mal nicht sprechen kann und trotzdem irgendwie mit euch kommunizieren muss oder möchte.

Was haben wir da für Möglichkeiten, die Tierkommunikation zu nutzen? Also ich habe ja jetzt den Kurs, den verlinke ich euch auch noch mal, ganz frisch fertiggestellt. Da werde ich das Interview hier auch noch mal verlinken und als Bonus mit reinnehmen, weil ich das einfach so großartig finde, das ergänzend nutzen zu können, wenn man schon viel ausprobiert hat und zum Beispiel den Kurs gemacht hat. Da gucken wir uns Gesundheit an, Haltungsoptimierung, Clickertraining, Katzenstreit, habe ich ein großes Bonusmodul reingepackt.

Ich habe dich in meinem Kurs mit reingenommen, weil ich das als Ergänzung super wertvoll finde. Vielleicht kannst du da noch mal ein paar Worte dazu sagen, wie sich das ergänzen kann?

🐘 Johanna: Ja, ich weiß ja von deiner Arbeit, dass Unsauberkeit und Katzenstreit tatsächlich immer große Themen bei Katzenmenschen sind. Und ja, auch da kann natürlich Tierkommunikation unterstützend helfen. So, ne? Also da würde ich sagen: klar, ganz wichtig, Katzentraining, Verhaltensanalyse, zu gucken, was kann man in der Haltung optimieren, so. Also, da gibt es ja einfach ganz, ganz viel Katzenwissen in der Welt, was du ja auch vermittelst in deinen Kursen.

Und nichtsdestotrotz bleibt ja diese Komponente von: Was denkt das Tier? Was will das Tier sagen? Das bleibt ja so ein bisschen im Verborgenen. Natürlich können wir das Verhalten analysieren, was die Katze an den Tag legt. Und ergänzend könnten wir dann wieder sagen: Okay, ich frage doch mal meine Katze.

Ich sehe, wenn sich Katze, also deine WG-Katze, sag ich mal, die zweite Katze, die mit dieser speziellen Katze jetzt lebt, sich so und so verhält, dann sehe ich, dass du dich verteidigst oder dass du sie dann jagst, dass du sie beißt. Und wenn es um Katzenstreit geht, ich verstehe es nicht, was bewegt dich dann so? Oder manchmal könnt ihr so super miteinander sein und manchmal nicht.

So, und manchmal kommen dann einfach dann noch mal Dinge zum Vorschein. Gibt es vielleicht aus der Vergangenheit Dinge, die die Katze beschäftigen, die es ihr schwer machen, die dann getriggert werden durch irgendeinen Umstand? So, dann könnte man da noch mal nachfragen: Okay, was braucht es vielleicht, um das zu heilen oder mit aufzugreifen? Und auch bei der Unsauberkeit.

Katze stehend in einem Fenster in einer Mauer.

Was möchte deine Katze dir sagen? Tierkommunikation kann helfen, die Bedürfnisse und Sichtweisen unserer Katzen besser zu verstehen.

Wann ist Tierkommunikation sinnvoll – und wann braucht es andere Unterstützung?

🐱 Jennifer: Ja, das ist genau der Ansatz, den ich auch verfolge, dass es einfach ganz viele Puzzleteile und Bausteine sind und wir haben so viele Möglichkeiten, an denen wir uns bedienen können. Warum nicht einfach alles nutzen, um unserem Kind mit Fell, unserer Herzenskatze Fellnase, Samtpfote, wie auch immer, da bestmöglich zu helfen und noch mehr mit ihr zusammenzuwachsen.

Jetzt frage ich mal ganz konkret: Wann findest du Tierkommunikation sinnvoll? Also wenn jetzt jemand vor dir steht und sagt: Ich weiß nicht so recht, wann ist es sinnvoll, das einfach mal auszuprobieren und wann sagst du: Nee, also da macht es dann keinen Sinn?

🐘 Johanna: Tierkommunikation würde ich immer dann empfehlen, wenn du bereit bist, deinem Tier zuzuhören, wenn du an der Meinung deines Tieres interessiert bist, wenn du es tiefer verstehen willst und auch eine innigere Beziehung aufbauen möchtest.

Weil das führt automatisch dazu: Wenn du mehr von deinem Tier weißt, wenn du es besser verstehst, warum es sich so verhält, wie es sich verhält, was es braucht und du die Dinge auch im Rahmen eures Lebens umsetzen kannst, dann wächst dieses Band zwischen euch total enorm. Und das ist auch das, was ich immer wieder zurückgemeldet bekomme, dass sich nach so einem Tiergespräch dieses Gefühl zum Tier noch mal intensiviert.

Grundsätzlich: Wenn es eine akute Erkrankung ist, ein medizinischer Notfall, dann brauchen wir keine Tierkommunikation. Dann rennst du zum Tierarzt und lässt dein Tier behandeln. Wenn es dann danach darum geht, das Tier zu unterstützen, dass es wieder gesund wird und so weiter, auch dann kann Tierkommunikation wieder super ergänzend hinzugezogen werden.

Also, letztendlich stelle dir das vor: Es ist ein Gespräch. Und du kannst es übertragen auf die Situation zwischen Mensch und Mensch. Du würdest ja auch, wenn jemand im Krankenhaus liegt, regelmäßig zu Besuch gehen, den Mensch fragen: Wie geht's dir, was brauchst du, was kann ich für dich tun?

So genau kannst du es auch mit deiner Katze machen. Also, immer wenn du denkst: Wäre das ein Mensch, würde ich jetzt mit ihm sprechen, ihn fragen, dann kannst du Tierkommunikation auch nutzen mit deiner Katze, um sie zu fragen, was gerade los ist.

Was kann Tierkommunikation bewirken?

🐱 Jennifer: Wir haben jetzt grob verstanden, was ist das. Wann kann ich das machen? Wann bin ich auch vielleicht bereit dafür? Also, ich kann mir schon vorstellen, dass man da so eine gewisse Offenheit auch für braucht. Und dann nicht so völlig mit verschränkten Armen davor sitzt.

Was konkret kann das denn jetzt bewirken? Und was ist es vielleicht auch wichtig, was ich dann dabei beachte? Also so Thema, ich kriege eine Antwort. Was mache ich denn dann aber damit?

🐘 Johanna: Also, auf die Frage jetzt einfach, was kann Tierkommunikation bewirken? kann ich gar nicht so sehr sagen im Einzelfall. Was sich aber, sage ich mal so, durch alle Tiergespräche durchzieht, ist, dass die Menschen ihr Tier besser verstehen und sie so Aha-Momente haben.

Also ganz häufig kommen die Menschen zu mir und haben irgendwie so im Gefühl, bei meinem Tier ist irgendwas, bei meiner Katze ist irgendwas anders. Und irgendwie habe ich das Gefühl, die will mir was sagen oder irgendwie geht das in die Richtung und ich denke mir das, aber das passt ja gar nicht irgendwie, keine Ahnung, zum Verhaltenstraining oder so. Und es macht gar keinen Sinn. Und Katzen sind doch so nicht.

So, und dann bestätigen sich sowas, dieses Gefühl von oder diese Annahmen, diese Vermutungen bestätigen sich ganz häufig durch Tiergespräche. Und manchmal kommen aber auch so ganz überraschende Dinge zum Vorschein, die wir Menschen noch gar nicht im Blick hatten. So, und das ist wirklich das Wertvollste aus meiner Sicht von Tierkommunikation, dass wir wirklich nachfragen können und hören, was hat unser Tier zu sagen? Wie geht's unserem Tier? Und was wünscht es sich auch von uns so?

Und das Wichtige ist einfach, wenn du Tierkommunikation in Anspruch nehmen möchtest, dann solltest du auch bereit sein, deinem Tier zuzuhören, dem Glauben zu schenken und versuchen, die Dinge umzusetzen. Weil nichts ist schlimmer als du fragst jemanden, das ist jetzt wirklich egal ob Mensch oder Tier. Der sagt dir, ich wünsche mir das, ich brauche das. Und dann sagst du, kriegst du nicht. Das wäre ganz fatal.

Das heißt, möchtest du Tierkommunikation für dein Tier ausprobieren, dann braucht es wirklich diese Offenheit, die Dinge anzuhören und auch wenn sie dir im ersten Moment komisch vorkommen, das erst mal sacken zu lassen, das liegen zu lassen. Weil manche Dinge erschließen sich uns erst Wochen oder Monate später, weil unsere Tiere wissen manchmal Dinge, von denen wir gar keine Ahnung haben und die dann eintreten werden.

So, und das ist einfach wichtig auch zu wissen. Nur weil wir ein Tiergespräch führen, heißt das nicht, dass wir dann alles wissen. Oder alles sofort verstehen. Aber es geht in diese Richtung, dass wir unser Tier besser verstehen und intensiver verstehen.

🐱 Jennifer: Ja, das kann ich gut nachvollziehen. Das wäre natürlich wirklich nicht so schön, wenn man dann ja dem Tier schon zeigt, ich habe Interesse und erzähle mir deine Wünsche, deine Sorgen. Und dann sagt man ja Dankeschön und macht damit nichts.

Also, ich erinnere mich noch, dass Nilchen, meine Sonnenanbeterin, sich mehr Sonnenplätze gewünscht hat, die ich dann auch gerade in der kälteren Zeit durch Wärmeplätze versucht habe irgendwie zu integrieren. Und sie die so krass dankbar annimmt. Das war mir vorher nicht so richtig bewusst. Aber dieses Gefühl von irgendwie will mir da jemand was sagen, das kenne ich sehr gut. Also ich weiß, was du meinst.

Ich glaube gerade so Menschen, die empathisch sehr schwingen, nenne ich es mal. Das klingt jetzt ja alles so abgefahren, aber am Ende ist es ja einfach diese Resonanz, ne? Ich kenne das immer so, dass das, also ich beschreibe das selber immer gerne so, dass man sagt, kennst du das, wenn du schon ewig nichts von jemandem gehört hast? Richtig, richtig lange nicht. Und dann denkst du an den und am nächsten Tag ruft der an.

Das finde ich ist genau diese Frequenz, auf der man dann gemeinsam schwingt. Und wie oft, also es ist mir schon oft passiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemandem von euch noch nicht passiert ist, wie oft ich an irgendwen denke und dann meldet der sich plötzlich bei mir. Und ich denke jedes Mal, das ist krass, das ist so spooky, dass das funktioniert.

Hattest du das schon mal, dass ein Tier gesagt hat, nee, mit dir möchte ich jetzt aber nicht sprechen? Oder ist mir gerade zu viel oder so?

🐘 Johanna: Tatsächlich ist es so, das führt manchmal zu Verwirrung, wenn ich sage, okay, wir sind eine Runde von vielleicht vier, fünf Menschen, die mit einem Tier gleichzeitig sprechen, kommt häufig die Frage, wie kann das denn sein? Ist das nicht überfordernd für mein Tier? Und nein, es ist, also ich habe noch kein Tier erlebt, für das das ein Problem war.

Tiere sind total geübt in telepathischer Kommunikation. Die machen das alltäglich, ständig und rund um die Uhr quasi. Und für die ist das ein Leichtes. Also, da braucht man sich gar keine Sorgen machen. Es kann immer mal sein, dass ein Tier speziell jetzt mit einer Teilnehmerin nicht so viel erzählen mag, aber das liegt nicht daran, dass das Tier, dass dem das zu viel ist, sondern da geht das Tier dann vielleicht einfach nicht so in Resonanz und da passt es dann vielleicht einfach nicht so gut.

Wie funktioniert ein Gastgespräch in der Übungsrunde?

🐱 Jennifer: Okay, jetzt hast du gerade gesagt, vielleicht fragt sich das gerade der ein oder andere, wenn mehrere Menschen mit einem Tier sprechen, das ist ja soweit ich weiß in deinen Übungsrunden so. Also, das handhabt ja jeder anders. Ich kenne das so, dass man eins zu eins mit den Tieren spricht.

Du machst das so, dass ihr zwei, drei, vier Leute seid, die dann mit einem Tier sprechen und dann wird geschaut, was hat wer für sich mitgenommen. Vielleicht magst du da nochmal so ein bisschen was erzählen. Wenn jetzt jemand für sich sagt, cool, so eine Übungsrunde möchte ich zum Ausprobieren einfach mal mitmachen. Wie genau läuft das denn ab? Was erwartet mich da?

🐘 Johanna: Genau, in diesen Übungsrunden bietet sich auch immer ein Platz für ein Gastgespräch an, das heißt, das ist dann eine Kundin, ein Kunde von mir, die mit ihrem Tier mit in diese Videokonferenz kommen und drei Fragen an ihr Tier mitbringen und dann spreche ich live mit dem Tier. Und die Übungsrundenteilnehmenden auch. Das heißt, es sind dann drei bis fünf oder sechs Personen, die mit deinem Tier dann sprechen. Wir stellen alle dieselben Fragen, die du mitgebracht hast.

Und ich sag mal so, der Vorteil an diesem Gespräch ist, abgesehen davon, dass es die günstigste Option bei mir ist, dass es einfach nochmal eine größere Bandbreite gibt, weil erfahrungsgemäß verhalten sich Tiere gegenüber den Menschen, die mit ihnen sprechen, auch immer ein bisschen anders. Beziehungsweise sie zeigen einfach andere Facetten von sich. Sie antworten vielleicht anders, sie betonen andere Dinge.

Das können wir uns ein bisschen so vorstellen wie auch in einem Gespräch zwischen Mensch und Mensch. Wir gehen unterschiedlich mit Menschen in Resonanz. So, es mag anders sein, wenn dich dein Nachbar fragt, wie geht's dir, wirst du was anderes antworten, weniger ausführlich vielleicht, als wenn dich deine beste Freundin fragt, wie geht's dir?

So, und das ist einfach ganz spannend auch zu erleben in so einer Übungsrunde ein Gastgespräch zu haben, weil da einfach nochmal mehr Facetten von deinem Tier sich zeigen können. Alle Infos dazu findest du auch auf meiner Website.

Welche Möglichkeiten gibt es, ein Tiergespräch zu buchen?

🐱 Jennifer: Okay, wenn jetzt jemand für sich sagt, das klingt irgendwie spannend und ich möchte es gerne mal ausprobieren. Was hast du denn für verschiedene Formate?

Ich weiß, man kann das auf deiner Webseite auch anschauen. Die verlinke ich ja nochmal hier drunter. Aber vielleicht magst du nochmal kurz erzählen, welche Möglichkeiten man hat, das bei dir durchführen zu lassen. Das klingt jetzt irgendwie so formal, aber du sprichst ja auch von Übungsrunden. Ich glaube mit Übungsrunden meinst du, du bildest ja auch aus.

Also, wenn jetzt jemand für sich sagt, klingt spannend, möchte ich für mein Tier machen. Oder vielleicht möchte ich es sogar selber lernen. Dann ist man ja in diesen Übungsrunden bei dir dabei, weil man ja einfach auch die Praxiserfahrung braucht. Das finde ich total wichtig und gut. Wo man dann quasi als Gast mit reinhüpfen kann, wenn ich das gerade richtig gesehen habe, kostet das im Moment 59 Euro und ist bei dir auf der Webseite buchbar. Das nächste Mal ist, glaube ich, im Oktober. Also jetzt bald, wo wir die Folge aufnehmen. Ich weiß noch nicht genau, wann ich die hochladen werde. Wahrscheinlich im November. Aber auch da habe ich gesehen, hast du schon für den 13.11. einen Termin drin.

Also du, die da gerade zuhört oder der, wenn du Interesse daran hast, dann guck dir das unbedingt mal an, auf der Seite von Johanna findet man da alles zu. Aber vielleicht magst du trotzdem nochmal ganz kurz so ein bisschen was dazu erzählen, wenn man das jetzt machen möchte. Wo kann ich da hin und was gibt es für Optionen?

🐘 Johanna: Ich biete drei Möglichkeiten an. Das heißt, es gibt ein kleines Tiergespräch, da gibt es, kann ich fünf Fragen stellen an dein Tier oder Fragen oder Botschaften. Dann gibt es ein großes Tiergespräch. Da sind bis zu zehn Fragen möglich. Und da ist der Ablauf tatsächlich so, dass es kein Live-Gespräch ist, sondern das Tiergespräch wird ausgewählt, gebucht.

Ich habe die Option, dass es anschließend eine schriftliche Dokumentation vom Tiergespräch gibt. Oder dass es eine Nachbesprechung vom Tiergespräch gibt live per Videokonferenz. Oder es ist auch beides möglich. Neben dem kleinen und großen Tiergespräch, wo einfach nur der Unterschied ist, wie viele Fragen du stellen kannst an deine Katze, habe ich noch eine dritte Option. Das ist die einzige Option aktuell, wo man bei mir quasi live ein Tiergespräch bekommen kann.

Und zwar ist es das Gastgespräch in meiner Übungsrunde. Zum Gastgespräch in der Übungsrunde hatte ich ja vorhin schon mal kurz was gesagt. Das Format würde ich einmal kurz erklären, weil das ein bisschen anders ist. Und zwar biete ich auch Kurse in Tierkommunikation an und wenn meine Teilnehmerinnen das erste Mal einen Kurs gemacht haben bei mir, dann haben sie, sage ich mal, die Grundlage und können dann fleißig üben, um immer besser zu werden in der Tierkommunikation. Und da es für viele hilfreich ist, gemeinsam in einer Gruppe zu üben, habe ich halt Übungsrunden, wo wir uns online per Videokonferenz treffen und mit den Tieren der Teilnehmenden sprechen.

Wenn du dich für ein kleines oder großes Tiergespräch bei mir entscheidest, dann buchst du das einfach über meine Website und schickst mir ein Foto deines Tieres, den Namen und wenn bekannt das Alter und die Info, seit wann es bei dir lebt. Und natürlich deine Fragen oder Botschaften, die ich an dein Tier richten darf. Und dann führe ich innerhalb von 14 Tagen das Tiergespräch und dokumentiere das komplette Tiergespräch, wenn es eine Dokumentation geben wird oder wir verabreden uns dann per Videokonferenz und ich berichte ganz genau, was ich wahrgenommen habe. Das ist der Ablauf eines Tiergesprächs bei mir.

Weil es kein Live-Gespräch ist, geht das einfach so: Du lebst mit deiner Katze dein ganz normales Leben. Ich spreche irgendwann mit ihr, falls es, also es kommt sehr selten vor, aber es kann durchaus mal sein, dass ich ins Tiergespräch gehe und die Katze dann sagt, nee, passt gerade nicht. Dann probiere ich es einfach am nächsten Tag nochmal und dann funktioniert es auch problemlos.

Tierkommunikation auf Augenhöhe: Was ist möglich und wo sind die Grenzen?

🐱 Jennifer: Okay, cool. Vielen lieben Dank für diese Vorstellung. Ich denke, da können wir uns jetzt schon besser vorstellen, was wir da bei dir alles für Möglichkeiten haben. Was wäre denn für dich in der Tierkommunikation so ein absolutes No-Go, wo du sagst, das geht nicht?

Du hast mir auch schon mal verraten, dass Katzen spezielle Kandidaten sind in der Tierkommunikation. Hast du da vielleicht mal ein Beispiel?

🐘 Johanna: Tierkommunikation, das ist der Austausch auf Augenhöhe und ein Tiergespräch ist nicht dazu da, um dem Tier zu sagen, lass das oder tu jenes. Wir können gegenüber unserem Tier Wünsche äußern, es darum bitten, etwas zu unterlassen, etwas zu verändern. So, aber wie in jedem Gespräch auch zwischen Menschen. Niemand muss dieser Bitte nachkommen. Also es ist quasi ein Miteinander: mir als Mensch ist Folgendes wichtig. Die Katze sagt: mir als Katze ist Folgendes wichtig.

Und ja, es ist tatsächlich so, gerade Katzen sind oft sehr selbstbestimmte Tiere. Das ist natürlich auch immer persönlichkeitsabhängig. Aber, gerade bei Katzen fällt auf, die haben in vielen Punkten andere Vorstellungen als Menschen. Wenn ich da mal so ein Beispiel geben darf. Für Katzen gehört es durchaus zum Leben auch mit dazu, dass man als Katze Schmerzen manchmal hat. Und das manche Katzen, ich verallgemeinere nie etwas, weil es geht immer darum, genau deine Katze nach ihrer Meinung zu fragen.

Aber nichtsdestotrotz zeigt sich einfach nach vielen, vielen Katzengesprächen, viele Katzen würden eher mit einem behandlungsbedürftigen Thema leben, statt zum Tierarzt zu gehen. Und deshalb auch dieser wichtige Punkt. Tierkommunikation ersetzt kein Training. So, und mit Training kann man ja beispielsweise genau das, was den Katzen beim Tierarztbesuch Angst macht oder was sie schrecklich finden, diese Ängste abbauen. Und mit Training das positiv bestärken und belohnen und positiv besetzen, so dass sich vielleicht auch die Sichtweise auf einen Tierarztbesuch bei den Katzen individuell verändern lässt.

Aber wir können natürlich die Katze fragen: Was ist denn das Thema, wenn wir zur Tierärztin müssen? Wovor hast du Angst? Was würde dir helfen, dass die Angst kleiner ist? So. Und genau das können wir dann im Alltag wieder umsetzen, beispielsweise durch ein gutes abgestimmtes Training.

Wie läuft ein Tiergespräch ab?

🐱 Jennifer: Wenn wir jetzt mal so ein Tiergespräch anschauen, wie lange dauert das ungefähr? Also, kann man sich das vorstellen wie so eine KI-Antwort, weil das einfach mental passiert, dass das zack, zack hin und her geht? Oder dauert das fünf Minuten oder eine Stunde? Also, was gibt es da so für eine Range?

🐘 Johanna: Je nach Anzahl der Fragen, der Rückfragen und auch abhängig von der Persönlichkeit des Tieres. Es gibt Tiere, die sind sehr wortkarg. Die erzählen nicht so viel. Es gibt andere Tiere, die sind sehr mitteilsam. Da kommen dann ganz viele Antworten. Vielleicht als Bilder, als ganze Sätze. Das kann sehr unterschiedlich sein. Dann kann so ein Tiergespräch zehn Minuten, 15 Minuten dauern. Es kann aber auch mal zwei Stunden dauern, wenn es einfach komplexe Themen sind und da einfach viel nachzufragen ist. Das ist tatsächlich sehr unterschiedlich, je nachdem was der Mensch auch von seinem Tier wissen möchte.

🐱 Jennifer: Okay, und jetzt sagen wir mal: Steigst du in das Gespräch ein, hörst du dann eine Stimme? Kriegst du Bilder, Gefühle? Also ich erinnere mich noch damals, als ich das gemacht habe. Ich war sehr auf Bilder und Gefühle tatsächlich. Stimme war mir immer so ein bisschen fremd. Wie ist das bei dir? Wie läuft das bei dir ab?

🐘 Johanna: Wenn ich das Tier nicht kenne, das ist ja bei Kunden- und Kundinnen-Tieren fast immer so. Dann arbeite ich mit einem Foto. Das heißt, ich habe ein Foto von dem Tier, was ich mir angucken kann während des Gesprächs beziehungsweise vorm Gespräch. Ich kenne den Namen. Und falls bekannt das Alter und seit wann das Tier bei seinem Menschen lebt.

Und dann schließe ich meine Augen und denke an das Tier, stelle mir das Bild vom Tier vor und dann spreche ich das an, ganz normal, wie ich auch ein Gespräch mit einem Mensch führen würde. Also ich würde die Katze, das Tier dann begrüßen. Hallo, ich bin Johanna. Und ich bin heute hier, weil dein Mensch gerne möchte, dass ich mit dir spreche. So. Häufig ist die erste Reaktion des Tieres dann schon, je nach Typ, weiß ich doch, habe schon drauf gewartet, weil ja der Mensch seinem Tier vorab das erzählt hat.

Also, wir alle reden ja im Alltag verbal oder in Gedanken mit unseren Tieren. Das heißt, unsere Tiere sind ja darüber informiert, wenn ich komme. Das ist auch einer der Gründe, warum letztendlich auch alle Tiere mit mir sprechen. Das ist so eine häufige Frage, die Tiermenschen im Vorfeld von einem Tiergespräch so bewegen. Was ist, wenn mein Tier nicht mit dir spricht? Das kommt quasi gar nicht vor, weil, sobald ein Mensch ein Tiergespräch bei mir bucht, gibt es ja quasi schon die Verabredung zwischen Mensch und Tier, dass es eine gute Idee ist.

Das passiert alles noch auf der unbewussten Ebene, also beim Menschen auf der unbewussten Ebene. Aber der Mensch würde kein Tiergespräch buchen, wenn er den Widerstand seines Tieres merken würde.

Ich stelle dann nach und nach die Fragen, die ich mitbekommen habe vom Mensch zu diesem Tier. Und ich notiere immer ganz genau, was ich gefragt oder was ich frage und dann die Antwort des Tieres. Und die Antwort, wie gesagt, kann über diese unterschiedlichen Hellsinne erfolgen. Es kann also sein, wenn ich frage, wie geht es dir? Dann könnte es sein, dass ich Bilder bekomme. Also, dass ich Bilder von dem Tier sehe aus seinem Alltag. Diese Bilder zeigen mir was Konkretes. Die transportieren eine Stimmung. Das heißt, so könnte die Antwort aussehen.

Es könnte aber auch sein, dass ich einen Gedanken bekomme irgendwie, mir geht's gut oder ich bin voller Lebensfreude. So, es könnte auch sein, dass ich ein Gefühl bekomme zu dieser Frage, wie geht's dir? Und all diese Wahrnehmungen, die ich habe im Tiergespräch, die notiere ich ganz genau und wirklich ganz genau. Und es geht darum, dass ich meine Wahrnehmung aufschreibe und die später mitteile und nicht interpretiere. Das ist nämlich das ganz Wichtige bei der Tierkommunikation. Wir geben wieder, was wir wahrnehmen. Und das ordnen wir dann später mit dem Mensch zum Tier gemeinsam ein.

So, und dann geht's so Frage für Frage, an manchen Stellen stelle ich nochmal Rückfragen. Manche Antworten sind für mich als Tierkommunikatorin völlig unklar. Damit kann ich gar nichts anfangen. Dann frage ich häufig nochmal genauer nach. Manche Tiere sagen dann, muss ich dir nicht erklären, mein Mensch wird schon wissen was ich damit meine.

So, das notiere ich dann alles und am Ende frage ich immer noch sowas wie, hast du noch einen Wunsch? Oder möchtest du dem Mensch noch was sagen? So, da kommen häufig noch, sage ich mal, ganz wichtige Informationen, die die ganz viel über die Beziehung zum Menschen aussagen und das ist auch nochmal so der Raum, wo das Tier auch von sich aus nochmal Dinge sagen kann, die vielleicht der Mensch jetzt nicht gefragt hat, die aber sehr relevant sind.

🐱 Jennifer: Okay, ich danke dir für diese ganzen Infos und den tiefen Einblick in die Tierkommunikation. Vielen, vielen Dank. Ich glaube, so eine lange Folge habe ich selten gehabt. Fand es aber super spannend, da nochmal mit dir drüber zu sprechen, gerade weil ich selber mal in der Welt drin war und schon länger nicht mehr drin bin. Aber das ist einfach so ein wundervolles Tool, finde ich.

Das heißt du als Zuhörer, Zuhörerin, wenn du jetzt gerade für dich unsicher bist, dann probier es doch einfach mal aus. Man hat da nichts zu verlieren. Und ich verlinke dir alles unter dieser Folge, was für dich wichtig ist. Guck da einfach mal vorbei.

Ansonsten hoffe ich, du konntest dir heute ganz viel mitnehmen zum Thema Tierkommunikation. Ich kann das nur nochmal unterstreichen, was Johanna jetzt zum Schluss eben gesagt hat. Ich finde, man kann damit einfach das Leben der Katze bereichern. Man kann in den Austausch gehen, wenn man das Gefühl hat, irgendwie ist da was. Ich möchte da nochmal genauer hinschauen. Und einfach reinfühlen und mal gucken, was ist denn da los?

Ich weiß, ich betone das nochmal, es klingt echt abgefahren. Aber ich weiß gar nicht, wie ich das von Herzen beschreiben soll. Wenn man sich dafür öffnet und es einfach mal ausprobiert, kann man wirklich positiv überrascht werden.

Guck einfach mal in den Shownotes, was davon vielleicht für dich passt. Und wie immer, nimm das für dich mit, was du deiner Katze gerne weitergeben möchtest.

Liebe Johanna, ich danke dir, dass du hier warst. Danke für deine Zeit. Danke für die Offenheit. Und ich wünsche dir weiterhin ganz, ganz viel Freude in dieser wunderbar energetischen Arbeit.

🐘 Johanna: Herzlichen Dank, dass ich heute hier sein durfte in deinem Podcast und die Tierkommunikation vorstellen durfte.

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Tierkommunikatorin Johanna Fleischmann mit ihrem Hund - Aufnahme nur vom Gesicht

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Tierkommunikatorin Johanna Fleischmann lehrt in ihren Kursen Tierkommunikation.

Hallo, ich bin Johanna - Tierkommunikatorin aus Leidenschaft

Seit über 11 Jahren ist Tierkommunikation fester Bestandteil meines Zusammenlebens mit meinen Tieren. Seit über 3 Jahren biete ich Tierkommunikation auch professionell an.

Ich weiß, wie tief die Verbindung zwischen Mensch und Tier sein kann - und wie viel sich verändert, wenn wir beginnen, unseren Tieren wirklich zuzuhören.

Genau deshalb gebe ich mein Wissen auch in Kursen weiter und bestärke Frauen darin, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen und Tierkommunikation selbst zu erlernen.

✨ Wenn du neugierig bist, wie Tierkommunikation dich und dein Tier in Zeiten von Veränderung unterstützen kann:


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Johanna's Tierkommunikation

Johanna Fleischmann

• Tierkommunikation: Tiergespräche und Seminare

• Krafttierreisen für Tier und Mensch

• Energiearbeit für Tier und Mensch

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